Startseite  •  Philosophie  •  Kontakt  •  Newsletter  •  Impressum
 
Aktuelles
 

Gute Vorsätze sind das Salz in der Suppe

59% der Deutschen wollen in 2018 weniger Stress erleben. Da sind doch „gute Vorsätze“ eher kontraproduktiv, schon gleich am Anfang mehr Stress.

Liebe Freunde von Mensch in Bewegung,

wetten, dass Sie sich dieses Mal mit keinen guten Vorsätzen zum neuen Jahr belasten wollen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt, liegt bei 50/50. Und Ihre persönlichen Erfahrungen aus den vergangenen Jahren sprechen eher dagegen, schon wieder sich mit Vorhaben zu beladen, die nicht geschafft werden.

Aber so ganz ohne eigene Ziele das neue Jahr beginnen, ist doch farblos und kraftlos. Klar, es geht uns gut, wir haben doch alles. Ein bisschen mehr für die Gesundheit tun, ist nie verkehrt. Weniger essen, mehr Sport treiben, Zeit für die Familie. Das ist immer richtig, …aber sehr unkonkret.

Der Mensch braucht Ziele, an denen er festhalten kann, wenn es schwer wird, die ihn motivieren, ihm Entscheidungshilfe sind, wenn es doch so bequem wäre, lieber die Füße hoch zu legen als den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.

Gute Vorsätze sind das Salz in der Suppe. Ich kann noch so gute Zutaten in den Topf werfen, erst mit einer Prise Salz entwickelt sich der gewünschte Geschmack. Zu viel ist versalzen, zu wenig Salz und die Suppe bleibt fade. Dabei geht es ja nicht um die weltbewegenden neuen Ideen, die es umzusetzen gilt. Kein Mensch soll wie ein Asket leben. Und das, was der Nachbar macht, muss mir noch lange nicht gefallen. Aber ein paar kleine Pläne für das neue Jahr könnten einen Schwung auslösen, der die Vielfalt des Lebens und die Einzigartigkeit meiner Person ausmacht. Ich habe mir beispielsweise für 2018 vorgenommen, endlich wieder selbst Brot zu backen. Klingt banal, aber hat mir früher mal sehr viel Spaß gemacht. In jedem Mann steckt ja ein Selbstversorgertyp. Deswegen rüsten sich im Winter Legionen von Männern mit Kettensägen aus, ziehen in den Wald und schlagen Holz, spalten es ofengerecht und stapeln es zu hohen Türmen am Haus, immer mit dem Gefühl, kein harter Winter und kein Strom- oder Gasversorger kann mir Schwierigkeiten machen. Ich kann das gut nachvollziehen und hätte auch gern eine Kettensäge. Aber ich konnte mich bisher gegenüber meiner Frau nicht durchsetzen und habe angesichts der aktuellen Feinstaubdiskussion wohl auch endgültig verloren. Aber Korn mahlen und Brot backen können ähnliche Gefühle auslösen?

Zum Anderen habe ich mir versprochen, im neuen Jahr die Saturnringe mit eigenen Augen zu sehen. Vor einiger Zeit habe ich von meinen Mitarbeitern ein tolles Teleskop zum Geschenk bekommen und es nie genutzt. Sie hatten gehört, dass mich schon lange der Wunsch begleitet, den Sternenhimmel, der ja bei uns viel intensiver leuchtet als in der Stadt, kennen zu lernen. Als ich das neulich einem Freund erzählte, abends auf der Terrasse mit Blick in den Himmel, holte er sein Handy heraus, hielt es auf das Firnament und konnte mir mit Hilfe einer App sofort den Namen jedes sichtbaren Sterns nennen. Erst war ich sprachlos, dann frustriert, dann erwachte mein Stolz. Es ist etwas anderes, ob ich mein Handy fragen kann, wie der Leuchtpunkt am Himmel heißt, oder ob ich mir offline mit 100-facher Vergrößerung die Sicht auf die Schönheit und Faszination unseres Sonnensystems selbst erarbeiten muss.

Warum ich Ihnen das alles schreibe? Weil ich Ihnen Mut machen will, sich selbst für das neue Jahr Ziele zu definieren, die nicht sofort „vernünftig“ klingen, an denen Ihr Herz und nicht der Verstand hängt und die dann letztlich nicht auf der Strecke bleiben. Die kleinen Siege im Alltag geben unserem Leben die Würze, die es bunt und einmalig machen. Vielleicht wollten Sie sich auch vornehmen, endlich einmal an dem Volkslauf in Ihrer Gemeinde teilzunehmen oder 1 Minute Seilspringen zu schaffen, wie ein guter Freund es 2017 mit Stolz geschafft hat. Dann paart sich Vernunft mit Herzblut. Gesundheit ist mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit. Aber „Einfach kann jeder!“

Genug der Sprüche!

Bleiben Sie gesund auch 2018!
Ihr Axel Armbrecht

 
Zuletzt eine Übung gegen Blockaden der Brustwirbelsäule und für die Beweglichkeit des Rückens, gut am Morgen nach einer rauschenden Party

„Dreh Dich richtig!“

Die komplizierteste Bewegungsebene der Wirbelsäule ist die Rotation, die Drehung. Deswegen steifen wir in dieser Ebene ungeübt sehr schnell ein und verlagern dann die erforderlichen Bewegungen auf die Knie. Diese sind für Rotation unter Last nicht vorbereitet. So bekommen wir Knieschäden, weil die Wirbelsäule nicht funktioniert. Also üben. Führen Sie die geöffneten Hände in das Rubberband und halten Sie dieses gespannt zwischen den gestreckten Armen. Gehen Sie in eine „halbe“ Kniebeuge“ und achten Sie darauf, dass der Po auch deutlich nach hinten herausgestreckt ist. Das gespannte Band wird jetzt von der rechten Hand langsam nach rechts gezogen. Willig folgt der linke Arm und die Brustwirbelsäule dreht sich bis zum Endpunkt. Jetzt übernimmt die linke Hand und zieht nach links. Bei jeder Wiederholung wird die Bewegung ein wenig gesteigert!

10x rechts u links wiederholen.