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Nach dem Kölner Dreigestirn kommt das ...

Was haben Frühjahrsmüdigkeit, Rückenschmerzen und Fastenzeit gemeinsam?

Was haben Frühjahrsmüdigkeit, Fastenzeit und Rückenschmerzen gemeinsam? Sie kommen pünktlich zum Frühjahr und meist zur gleichen Zeit wie das Dreigestirn des Kölner Karnevals.Bildergebnis für karneval 2017

Eigentlich durchleben wir ja gerade eine schöne Jahreszeit: der Winter hat seine Kraft verloren, die Vorboten für den nahen Frühling melden sich schon und bald ist es wieder warm. Die Tage werden länger, die Möglichkeiten, aktiv zu werden, steigen, und dann kommen diese 3 unangenehmen Gesellen. Keiner hat sie gerufen, und doch drängen sie sich in den nächsten Tagen in fast jedes Gespräch unter Freunden.

Frühjahrsmüdigkeit: jeder kennt dieses schlappe Gefühl, das den ganzen Körper wie einen Schleier überzieht. Nicht unangenehm, man leidet nicht, aber immer ist man auf der Suche nach einer freien Couch, und am Ende bleibt ein Schuldgefühl. Was hätte man mit der vertrödelten Zeit alles anfangen können? Klar, im Frühjahr werden die Tage länger, das vermehrte Tageslicht lässt meinen Serotonin- Spiegel ansteigen. Aber Serotonin sollte Schwung in meinen Körper bringen und nicht Trägheit. Und die Tage werden länger seit dem 21.12. (Wintersonnenwende). Das passt nicht?!? Keiner kann die Frühjahrsmüdigkeit verlässlich erklären.

Mein Tipp: Wenn Sie zum Feierabend die Couch anlächelt, legen Sie einen Zettel drauf „Komme in 15min wieder“, gehen Sie eine Runde um den Block und genießen Sie dann Ihre wohl verdiente Ruhe auf dem Sofa. Wenn Sie dabei einschlafen, macht es nichts. Sie wachen mit einem guten Gewissen auf und können dann entspannt ins Bett gehen.

Fastenzeit: Nachdem der Karneval endlich geschafft ist (zumindest als norddeutscher Fernsehkonsument bin ich genervt!), kommt die Zeit, in der man sich irgendetwas ausdenken soll, auf das man in den nächsten 6 Wochen bis Ostern verzichten soll. Feiern können die Rheinländer allein, aber Verzicht ist eine gesamtdeutsche Aufgabe. Schließlich geht es uns so gut wie nie zuvor. Da tut es uns ganz gut, mal eine begrenzte Zeit auf etwas zu verzichten: die Amerikaner wollen, dass wir auf unseren Handelsbilanzüberschuss verzichten. Die AfD will, dass wir auf die Flüchtlinge verzichten. Die Grünen wollen, dass wir kein Fleisch essen; die Ärzte (und meine Frau) kritisieren den Bauchumfang. Da hatten es die Menschen früher einfacher: Die Wintervorräte waren aufgebraucht, die letzte Feier mit dem Aschermittwoch getätigt. Es gab nichts mehr zu essen, also hat man gefastet. Damit es nicht so schrecklich ist, kam irgendein Kardinal auf die Idee, es als gottgewollte Zeit zu ertragen. Man hat dem Mangel ein freundliches Gesicht gegeben. Heute haben die Kardinäle Medizin studiert und meinen, es sei gesund, ein wenig den Überfluss zu stoppen.

Mein Tipp: verzichten Sie auf wenig, das aber konsequent: keine Zwischenmahlzeiten, die machen dick. Essen Sie sich zum Frühstück und Abendessen ordentlich satt. Aber nichts zwischendurch: kein Keks, kein Kuchen, keine Chips. Kohlrabi auf dem Sofa ist erlaubt. Und zumindest an 3 Tagen kein Alkohol. Dann schmilzt das Fett und die Ärzte und Ehefrauen freuen sich.

Rückenschmerzen: Auch wenn Sie es nicht glauben: in den letzten 12 Wochen haben Sie einfach weniger zum Erhalt Ihrer Rückenkraft gemacht als in der Zeit davor. Winter macht schlapp. Jetzt kommen aber schon die ersten „Frühjahrsaufgaben“. Die Baumärkte haben ihre Sonderangebote herausgeholt und die Bedürfnisse steigen: das Gartenhaus muss endlich mal gestrichen werden, die Büsche im Vorgarten müssen raus und, und… aber Ihr Rücken ist nicht vorbereitet. Die einzige Reaktion, die Ihr Rücken kennt, ist Schmerz. Und der tritt gehäuft im Frühjahr auf.

Mein Tipp: Fangen Sie jetzt mit einem gezielten Krafttraining an. Die Renovierungswünsche Ihrer Frau kommen garantiert. Ich empfehle neben 15 Kniebeugen (Sie wissen schon: Basisübung) die Rubberbandübung für die Gesäßmuskeln. Es lohnt sich. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Fastenzeit. Denken Sie dran: in 3 Wochen ist Frühlingsanfang!                             Ihr Axel Armbrecht