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Das Schönste ist das Gefühl danach!

Wir haben kurz vor Weihnachten unsere ersten Vereinsmeister in der Geschichte des Rehasportvereins gekürt.

Es war ein eindrucksvolles Erlebnis, wie 5 „Einzelkämpfer“ und 3 Gruppen mit ihren sportlichen Leistungen um die Gunst der anwesenden Mitglieder gerungen haben und alle auf ihre Weise überzeugt haben.

Siegerin und damit erste Vereinsmeisterin wurde letztlich mit deutlichem Vorsprung Sabine Gal, die uns mit ihrer „Bewegungskür“ begeistert hat. Man konnte deutlich erkennen, dass viel Übung und Engagement dieser Präsentation voraus gegangen war. Als Gruppe zeigten die „Indoor- Cycler“ die beste Performance und bewiesen mit Ihrer Darbietung, dass mehr los ist auf den Rädern als nur eintöniges Treten der Pedalen. Herzlichen Dank nochmals an alle Teilnehmer für diesen gelungenen Abend.

Was alle Mitglieder und Gäste in besonderer Weise gespürt haben, war dieses Gefühl, dass Sport nicht nur Höchstleistung im Sinne von „höher, schneller, weiter“ sein kann, sondern auch von Kreativität und Fantasie geprägt sein darf. Wenn man seinen Körper mit allen Sinnen inspiriert und mit viel Fleiß und Training in Bewegung bringt, spielt Alter und Talent kaum eine Rolle, um zu überzeugen.

Man muss nicht immer gleich Vereinsmeister werden, Sport belohnt uns auf vielfältige Weise. Was mich in den letzten Wochen beim Lesen wissenschaftlicher Literatur am stärksten beeindruckt hat, war eine britische Studie, die durch Untersuchung von 30.000 Menschen erneut bestätigen konnte: Sport ist genauso gut wie ein Blutdrucksenker. Wenn man misst, wie stark ein Blutdruckmittel im Durchschnitt wirkt und es vergleicht mit dem Effekt von regelmäßigem Sport, kommt man zu den gleichen Ergebnissen. Aber Sport vermindert auch die Entstehung von Bluthochdruck und damit das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall. Auch wenn es keine wissenschaftliche Betrachtungsweise ist, freue ich mich immer wieder über eine große Zahl von Mitgliedern in unserem Verein, die schon weit über 70 sind und bis heute keinerlei Medikamente brauchen. Achtung, dies soll keine Aufforderung sein, sich seiner notwendigen Tabletten zu entledigen. Aber vielleicht doch ein Tipp, die angebotenen Chancen zu nutzen.

Bei allen vernünftigen Argumenten sollte aber eine Erkenntnis der Sportler nicht gering geschätzt werden. Ja, Sport ist anstrengend. Ja, man schwitzt. Ja, man investiert Zeit, die man auch vor der Glotze hätte verbringen können. Aber das Schönste, das, was kein Wellnesstempel bieten kann, was ich mir nicht kaufen kann, ist das Gefühl danach. Ich spüre meinen Körper, der wohlig warme Reiz einer optimalen Durchblutung, die angenehme Rückmeldung meiner Muskeln, die ihre Existenzberechtigung wieder gefunden haben, das kuschelige Wohlbehagen an einem trüben Wintertag. Probieren Sie es aus!

Ihr Axel Armbrecht