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Der graue November, Zeit zum Feiern?

Trüb, regnerisch, kalt, nebelig legt sich das Wetter im November über die Landschaft. Morgens nach dem Aufstehen beim ersten Blick aus dem Fenster ist es schon sichtbar. Wenn man nicht durch Beruf und Familie in Verpflichtungen gebunden wäre, könnte man sich gut nochmal im Bett umdrehen.

Depressive Stimmung macht sich breit. Das kann man sogar wissenschaftlich begründen. Der Verlust an Helligkeit führt zu einem höheren Spiegel an Melatonin, ein Hormon, das uns müde und träge macht. 

Jetzt nach der Zeitumstellung merkt man es besonders deutlich: es ist schon Nacht, wenn man abends zum Feierabend nach Hause fährt. 5 Tage in der Woche dunkel, wenn die Freizeit beginnt. Und das wird für Monate so bleiben. 

Früher haben die Menschen diese Zeit genutzt, um die Fleischvorräte aufzustocken. Nachdem Getreide, Obst und Gemüse eingelagert war, kam die fette Sau dran, es wurde geschlachtet.
„Schlachteplatte“ war selbst in meinem Fußballverein ein fester Termin im November. Man traf sich und hat sich den Winterspeck angelegt mit der Wurst aus Innereien, die nicht lange haltbar waren: Blutwurst, Leberwurst, Brägenwurst. Und weil die fettigen Speisen am besten mit einer ordentlichen Portion Alkohol verdaut werden, wurde anständig gesoffen. 

Heute sind wir gesitteter geworden und ernährungsbewusster. Fleisch gibt es zu jeder Jahreszeit im Überfluss. Die Abfälle werden nach Afrika verkauft oder zu Katzenfutter verarbeitet und im November gibt es Grünkohl mit Kassler.

Grünkohl ist das Superfood des Nordens, vitaminreich und voller Mineralien. So wollen wir bei „Mensch in Bewegung“ wie jedes Jahr auch in diesem November den Einstieg in die Wintersaison feiern: Grünkohl mit zartem Kassler und kleinen Kartoffeln (süß oder salzig). Dazu Bier mit oder ohne Alkohol.

Das Feiern ist geblieben, die Zutaten haben sich geändert. Aber Sport wird weiter gemacht. Denn Sport ist das beste Antidepressivum.

Herzliche Einladung zur Winter- Weihnachtsfeier am Do. 21.11.19 um 18:00 Uhr, bitte anmelden

Damit wir den Humor nicht verlieren, hier noch ein Beitrag zu diesem Thema von Heinz Erhardt:

Herbstgedicht (von Heinz Erhardt)

Wenn Blätter von den Bäumen stürzen,

Die Tage täglich sich verkürzen,

Wenn Amseln, Drossel, Fink und Meisen

Die Koffer packen und verreisen,

Wenn all die Maden, Motten, Mücken,

Die wir vergaßen zu zerdrücken,

Von selber sterben,

So glaubt mir,

Es steht der Winter vor der Tür.

Ich laß ihn steh'n, ich spiel ihm einen Possen,

Ich hab die Tür verriegelt und gut abgeschlossen,

Der kann nicht rein, ich hab ihn angeschmiert:

Ja, jetzt steht der Winter vor der Tür ... und friert.