Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewisse Funktionen der Webseite zu gewährleisten, bspw. im Kontaktformular.

Wir nutzen ausdrücklich keine Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen.

Der Bewegungsmelder! Neues von der Jahnhöhe

2022- ein rekordverdächtig spannendes Jahr startet durch

06.01.2022

Nummer 6

Liebe Mitglieder, 

ich wünsche Ihnen von Herzen ein glückliches und gesundes neues Jahr, spannend wird es von ganz allein, rekordverdächtig spannend. Wer hätte das zu Silvester noch gedacht, dass Ostholstein schon am 5.1. eine Inzidenz von über 200 hat? Und Dithmarschen, dieser verträumte Kreis an der Westküste, ist aktueller Spitzenreiter deutschlandweit! So spannend kann Corona sein. 

Spannung ist unterhaltsam. Deswegen schauen wir uns so gern Krimis an. Aber Spannung im im persönlichen Umfeld erleben wir eher als Bedrohung. In den eigenen 4 Wänden wünschen wir uns Sicherheit und Geborgenheit. Ein kleines Zaudern unserer Landesregierung, vor Weihnachten, nicht die Discos und Clubs zu schließen, und schon gerät unsere Gelassenheit ins Wanken. Doch bleiben Sie entspannt, bleiben Sie cool! Wir kühlen Norddeutschen lassen uns deswegen nicht aus der Ruhe bringen. 

Wir müssen zwar mit schwerem Herzen unseren Neujahresempfang am 14.1.22 absagen. Das ganze Team hat sich mit großer Vorfreude vorbereitet. Auch wenn wir im Moment uns noch mit 100 Personen draußen versammeln könnten, werden wir wahrscheinlich in den nächsten Tagen von neuen Verordnungen eingeholt. Ein gutes Zeichen wäre es für die Öffentlichkeit auch nicht. Es kann ja auch ein Frühlingsfest (nur noch 73 Tage bis Frühlingsanfang) und ein Sommerfest geben, bestimmt!

„Versprochen“ möchte ich nicht schreiben, denn Versprechen gehen bei Corona meist in die Hose. Das ist ja das ganze Dilemma dieser Pandemie. Immer denkt man (und die Politiker vorweg), dass man dieses Virus jetzt aber im Griff hat, und dann kommt eine neue Variante. 

Viele sind nach dieser langen Zeit einfach müde geworden und resignieren. Denen sollten wir jetzt besondere Aufmerksamkeit widmen. Wenn Sie schon lange nichts von Ihrem Nachbarn gehört haben oder jemand aus Ihrer Sportgruppe lange nicht gekommen ist, bitte einfach mal anrufen. 

Manche meinen auch in Eutin, ihre Meinung gegen ein Impfen lautstark kundtun zu müssen. Ich habe das mal recherchiert. Es geht nur vordergründig um Protest. Eigentlich sind diese sogenannten Spaziergänge nichts anderes als LIT- Training = Low- Intensity- Training. Wenn man mit 50-70% der max. Herzfrequenz trainiert, kann man ein wirkungsvolles Herz- Kreislauf- Training absolvieren, das auch die Fettverbrennung anregt, ähnlich wie beim Nordic Walking. Da man durch gemütliches Schlendern die nötige Herzfrequenz nicht erreicht, wird dies durch „Schreien von Parolen“ kompensiert. Man sollte diesen Gruppen nicht diese mediale Aufmerksamkeit zugestehen. Schließlich veröffentlicht der Ostholsteiner Anzeiger ja auch nicht jeden Montag, wenn Sascha mit seiner Nordic Walking- Gruppe loszieht. 

Helmut Schmidt: „Eine Demokratie, in der nicht gestritten wird, ist keine!“

Der Protest ist ja nichts schlimmes, solange es gewaltfrei abgeht, auch wenn nur max. 5% der Bevölkerung überhaupt protestbereit sind. Freuen Sie sich, wenn Sie bereits geimpft und vielleicht auch schon geboostert sind, dann ist die Bedrohung doch gering. 


Der Nikolaus hat Verspätung

07.12.2021

Nummer 5

Liebe Mitglieder, 

Eigentlich sollte der Brief mit dem kleinen Inhalt ja pünktlich zum Nikolaustag kommen, doch der Impfstatus des Nikolauses war nicht rechtzeitig geklärt. Zum einen wurde seine Aktivität zunächst den körpernahen Tätigkeiten zugeordnet. Damit hätte er sich vor seiner Tour noch testen lassen müssen (2G+). Das ist aber absurd, denn er hat ja nachts, wenn die Schuhe gefüllt werden, gar keinen Kontakt zu den Menschen. Dies hat die Kommission zur Festlegung der Landesverordnungen zum Impfschutz schnell eingesehen. 

So wurde seine Arbeit als Sport eingeordnet und die Rentiere kurzerhand den Pferden gleichgestellt. Das hatte den Vorteil, dass er nur einen Impfnachweis 2G braucht und auch als ehrenamtlich tätiger Sportler nicht den Mindestlohnbestimmungen unterworfen ist. 

Allerdings gab der Justiziar des DOSB, des deutschen olympischen Sportbundes, der die Haftpflichtversicherung der Sportvereine regelt, zu Bedenken, dass der Nikolaus, wenn er als Sportler eingestuft wird, auch eine Vereinsmitgliedschaft nachweisen müsse. 

Wir haben davon erfahren und sofort dem Nikolaus eine Mitgliedschaft in unserem Rehasportverein angeboten. Es wäre im Moment günstig, da er im Dezember keine Aufnahmegebühr zahlen müsse und nach 3 Monaten wieder ausscheiden könne. Die restliche Zeit des Jahres würde er ja wieder auf den Jungfern- Inseln verbringen und sich erholen. Außerdem könnten wir uns endlich um seine hartnäckigen Rückenschmerzen kümmern, die wohl von dem schlecht gefederten Schlitten ausgehen würden. Gesagt, getan, der Nikolaus hat angenommen, ein Sponsor für den Vereinsbeitrag war schnell gefunden und endlich konnte die Aussendung dieser Briefe beginnen, leider mit etwas Verzögerung. 

Wenn Ihr also in den nächsten Wochen im Gerätetraining oder in den Gruppen auf einen älteren Herren mit roter Zipfelmütze trefft, fragt nicht, wer er denn sei. Er ist schon jetzt genervt wegen des ständigen Nachfragens zu seiner Person.  

Das Geschenk

Leider musste auch dieses Jahr die legendäre Weihnachtsfeier bei uns ausfallen. Nach der Rekordteilnahme 2019 von 156 Vereinsmitglieder nun schon 2x ohne Grünkohlessen in die Adventszeit starten, ist schon hart. So haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir Euch stattdessen für Eure Treue zu unserem Verein ein wenig belohnen können und Euch natürlich auch motivieren können, in dieser dunklen Zeit dennoch aktiv zu bleiben. 

Die Sportstätten sind geöffnet und es scheint auch über den Winter zumindest für 2G so zu bleiben. Aber der Weg zur Jahnhöhe ist ja die schwierigste Hürde. Wenn man erstmal da ist, wird das Sportprogramm abgespult. Dafür gibt es findige Trainer. Und zurück den Berg runter ist auch kein Problem. Nur der Hinweg hat Schwierigkeitsgrade, die häufig ein Scheitern des guten Vorsatzes auslösen. Vielleicht liegt es an der Ausrüstung? Trotz Handschuhen und gefütterter Jacke zieht es doch häufig am Kopf und Hals. Gerade die männlichen Vertreter beklagen zunehmend den Verlust des natürlichen Schutzes gegen Nässe und Kälte. So haben wir uns überlegt, den Mitgliedern doch einen Vollschutz für das oft vernachlässigte Körperteil zu bieten, ein Bandana. 

Das schlauchförmige Bandana ist in seiner Anwendungsvielfalt unschlagbar. Es kann den Hals genauso zuverlässig schützen wie Ohren, Stirn oder die Schädeldecke als Ganzes. Selbst als Sturmhaube lässt es sich verwenden. Es passt in jede Jackentasche und kann immer sofort bereit sein, wenn plötzlich Schnee oder Regen von einem Ausflug auf die Jahnhöhe abhalten sollten. 

Wer weitere Anwendungsideen findet, sollte uns diese verraten. Geschmückt mit dem Vereinslogo verrät es sofort, wo die Reise hingeht, warum nicht?

14.1.22: Neujahresstart mit „Fröhlichkeit im Herzen“?

Das sind wir...
Euer Team Mensch in Bewegung!

Als Angela Merkel letzte Woche verabschiedet wurde, war ich schon zu Tränen gerührt. Bei aller Kritik an der Zeremonie, diese Frau hat uns gut getan und uns in den letzten 16 Jahren vor Chaos und vielen falschen Wegen bewahrt. Ihre Wünsche an uns am Ende ihrer letzten offiziellen Rede, sich die „Fröhlichkeit im Herzen“ zu bewahren, klingt zunächst etwas altbacken, drückt aber letztlich aus, worum es geht: Gelassenheit, Vertrauen und immer auch Optimismus als Energiespender, der uns die Kraft gibt, Krisen anzupacken und zu meistern.

Wir konnten keine gemeinsame Weihnachtsfeier auf die Beine stellen, aber zu Beginn des Jahres wollen wir uns bei Glühwein und Bratwurst (Original und vegetarisch) die guten Wünsche zum neuen Jahr zurufen. Treffen: Freitag, 14.1.22 um 18 Uhr auf der Terrasse (also draußen).

Das ganze Team wünscht Euch

mit den neuen „Mützen“ fröhliche Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr.     

Bleibt gesund und fit                                                 Axel Armbrecht


2G ab Montag und sicher kein weiterer Lockdown

04.11.2021

Nummer 4

Liebe Mitglieder, 

Nun ist endlich die Gesetzeslage der neuen 4. Welle angepasst. Trotz handwerklich bescheidenem Ergebnis (wie kann man die pandemische Lage als beendet erklären?) hat die neue Ampel- Koalition zwei endscheidende Änderungen in Gesetzestext gebracht, die uns unmittelbar betreffen:

1. Kein Lockdown mehr flächendeckend. Das heißt, wir werden auch im Winter ohne Unterbrechung trainieren können, wenn es nicht zu einem lokalen Hotspot in Ostholstein kommt. Dies ist ja nach den bisherigen durchweg niedrigen Inzidenzen bei uns nicht zu erwarten. Es gibt uns eine relative Sicherheit, dass es zu keinen Schließungen der Sportstätten mehr kommt. Eine Garantie ist das natürlich nicht.

2. 2G in den Räumen des Vereins ab Montag, 22.11.21. Das bedeutet, nur noch Geimpfte und Genesene haben Zutritt zu den Sportstätten. Leider können wir Nichtgeimpfte dann nicht mehr den Zugang zum Haus gestatten. Wir sind von offizieller Seite aufgefordert, dies zu kontrollieren. So haben wir schon vor Wochen den Blauen I-Punkt eingeführt, der bei Vorlage des Impfausweises auf die Mitgliedskarte geklebt wird. Jedes Mitglied, das noch keinen Blauen I-Punkt hat, bitten wir, sich diesen doch an der Rezeption abzuholen. Das macht es uns leichter, die 2G- Maßnahme zu kontrollieren. Übrigens sind inzwischen alle Mitarbeiter des Hauses geimpft. Ich bin sehr froh darüber. Es bringt nun Ruhe in die Organisation, und wir können uns wieder voll auf den Sport konzentrieren. Für das eigene Wohlgefühl gerade in diesen komplizierten Zeiten ist Sport doch so wichtig. 

„Mein persönlicher Geduldsfaden ist gerissen“, hat unser Ministerpräsident am letzten Wochenende verkündet. Und er hat Recht. Wer jetzt geimpft werden könnte und es nicht macht, kann nicht mehr mit der Solidarität der Geimpften rechnen. Auch wenn Jeder das Recht und die Freiheit hat, mit seiner Gesundheit umzugehen, wie er will, endet die Freiheit doch da, wo die Gemeinschaft leiden muss. Wenn die Intensivstationen mit Nichtgeimpften volllaufen und selbst Notfälle in den Kliniken nicht mehr ordentlich behandelt werden können, ist nicht nur die Geduld von Daniel Günther erschöpft. 

Es hat mich sehr erschreckt, dass wir in Deutschland gegenüber 2020 über 6.000 Intensivbetten verloren haben, nicht weil die Betten kaputt sind sondern weil ausgebrannte und erschöpfte Pflegekräfte aufgegeben haben. Das ist verständlich, wenn man die Arbeit sieht, die ein Covidkranker verursacht, der in der Regel nicht geimpft war. Ich kann verstehen, dass manche immer noch Angst vor der Nadel haben, doch sachlich betrachtet ist die Angst vor ernsten Nebenwirkungen der Impfung unbegründet. Ja, es sind nach 7,2 Milliarden Injektionen von Moderna und BionTech weltweit Einzelfälle von Herzmuskelentzündungen aufgetreten. Die meisten dieser Fälle sind rasch wieder abgeklungen. Wenn man diese Daten hochrechnet, ist es wahrscheinlicher, auf dem Weg zum nächsten HSV- Heimspiel zu verunglücken als von einer Covid- Impfung einen ernsten Schaden zu bekommen.


Vergesst den Bauch nicht!

In der letzten Ausgabe des Bewegungsmelders haben wir für die „Rückentage 21“ geworben. Viele haben mitgemacht und damit eine Basis für einen stabilen und beweglichen Rücken erlebt. Wir hoffen natürlich, dass der Rücken gerade im Winter im Training nicht vernachlässigt wird. Doch zur Stabilisierung unserer Körperlängsachse gehören auch starke Bauchmuskeln. Deswegen rücken heute in den Empfehlungen für das Heimtraining die Bauchmuskeln in den Vordergrund. 

Nun kann man über Bauchmuskeltraining ein ganzes Buch schreiben. Schon allein die Aufteilung in die geraden und schrägen Bauchmuskeln ist eine starke Vereinfachung. Wenn wir uns aber auf das „Minimum“ an Training konzentrieren wollen, sollten die „Geraden“ den Vorzug bekommen, als Gegenspieler der Rückenstrecker. 

Als Standardübung für die „Geraden“ werden meist die „Crunches“ genannt = Anheben des Oberkörpers bei aufgestellten Beinen in Rückenlage. Hier werden die wenigen Schwachen unter uns allerdings schnell in Ausweichbewegungen flüchten oder die schnelle Erschöpfung durch ruckartiges Anheben des Oberkörpers kompensieren. Das schlägt rasch in die Halswirbelsäule. Schonender aber mit ähnlichem Potential ist das Anheben der Beine in Rückenlage mit abwechselnden Strecken der Knie = siehe Bild. Wichtig bei diesem „Radfahren im Liegen“ ist, dass man die Lendenwirbelsäule entlastet, indem man etwas unter den Po legt = ein Kissen, vielleicht einen weichen Ball oder im Notfall, wie hier, die eigenen Hände. 

Erschweren kann man die Übung durch Benutzen eines Gummibandes, oder man legt den bekannten Pilatesball unter den Po, gern auch mit gekreuzten Armen auf dem Bauch. Eine Minute Durchhalten sollte aber möglich sein = 15x links strecken, 15x rechts im Wechsel. Gute Übung auch im Bett, wenn das Aufstehen morgens schwer fällt. Viel Spaß.


Ergebnisse der Mitgliederversammlung am 1.11.21

Am 1.11.21 fand die Jahreshauptversammlung der Mitglieder, laut Satzung das oberste Beschlussorgan unseres Vereins, statt. Viel gab es nicht zu berichten. Es wurde bedauert, dass die Mitgliederzahl coronabedingt um ca. 200 auf 674 gefallen ist, dass sich aber seit Juni wieder steigende Zahlen vermelden lassen (aktuell 694). Durch die Austritte wird es in 2021 im Betriebsergebnis einen Verlust geben, der durch die vorhandenen Rücklagen ausgeglichen wird. Dennoch ist Werbung für neue Mitglieder angesagt. Angesichts der Coronalage fällt die geliebte Weihnachtsfeier aus. Stattdessen soll draußen ein Neujahresempfang stattfinden. Einzelheiten im nächsten Brief. 


Liebe Mitglieder, die neuen Verordnungen der Landesregierung mögen manchem zu lasch, anderen zu hart erscheinen. Darüber kann man streiten. Wir sollten aber so besonnen wie unser Ministerpräsident vorgehen, der mit klugem Kopf die Schleswig- Holsteinischen Vorstellungen in der Ministerkonferenz bundesweit durchgesetzt hat, ohne ein großes Bohei daraus zu machen. Sein bayrischer Kollege tritt gern laut auf, liegt aber in den Inzidenzzahlen an drittletzter Stelle. Wir werden auch diesen hoffentlich letzten Winter unter Coronabedingungen schaffen. Lasst uns zusammen diese Herausforderung bestehen. 

Mit sportlichen Grüßen Dr. med. Axel Armbrecht 


Rückentrainingstage im Herbst

15.10.2022

Nummer 3

Alle Jahre wieder im Herbst geht es wieder los mit den Rückenschmerzen. Während unsere Vorfahren sich noch bis tief in den Winter um Vorräte und Feuerholz kümmern mussten und so ihre Muskeln in Betrieb hielten, bereiten wir uns auf der Couch auf die dunkle Jahreszeit vor und machen es uns hyggelig. Aldi, Lidl und Edeka sorgen dafür, dass die Kalorienzufuhr nicht abreißt und der neue Fernseher in Großbildformat übernimmt das Programm. 

Genau jetzt, wenn der Körper durch Melaninausschüttungen bei zunehmender Dunkelheit träge wird, sollten wir mit einem kleinen Routinetraining dagegen halten:

Training: Lieber kurz und häufig als einmal in der Woche die Sau rauslassen

5 Übungen = 5 Minuten jeden Morgen vor dem Zähneputzen auf dem Wohnzimmerteppich und dann 2x pro Woche als Belohnung auf die Jahnhöhe, das wäre optimal, um der Winterdepression zu trotzen. 

Damit wir das alles auf die Reihe kriegen, hat sich das Team überlegt, eine Woche lang zu jedem Gruppenstart die ausgewählten 5 Übungen gemeinsam mit Euch zu zelebrieren. Nichts wirklich Neues aber gut abgestimmt auf die Bedürfnisse des Rückens. 

Wenn man den Rücken fit halten will, sollte ein Training auf die unterschiedlichen Beanspruchungen der Wirbelsäule eingehen: Stabilität und Beweglichkeit, und das in 3 Ebenen: Beugung/ Streckung, Seitneigung und Rotation. Dazu kommt die Kräftigung zu den angrenzenden Schultergürtel und Becken. Das alles kann man in 5 Minuten schaffen! Ihr werdet es erleben. Für die Ehrgeizigen gibt es nicht nur eine Übungs-beschreibung sondern auch einen Plan, in dem die Erfolge= Übungs-zahl pro Minute eingetragen kann. 

Aktion Rücken 2021


Was wird aus den NG´s, den Nichtgeimpften in unserem Verein

15.09.2022

Nummer 2

„3G“ ist umgesetzt und es lief erstaunlich ruhig ab. Ich war ganz aufgeregt, wie man denn die Mitglieder (3G) von den Patienten (auch NG möglich) trennen kann. Aber keiner hat gemeckert, alle haben ihren Impfstatus verraten und haben sich an die neuen Spielregeln gehalten, toll.

Nun gibt es ja doch ein paar Sportler in unserem Verein, die noch nicht geimpft oder genesen sind. Wie Ihr wisst, bieten wir zum Selbstkostenpreis von € 3,- auch einen aktuellen Selbsttest an. Dennoch haben sich einige zurückgezogen, weil sie diese Impfung für sich ablehnen. Das tut mir Leid, und es bedrückt mich, dass Sportler, die ja gerade die Gemeinschaft lieben, angesichts dieser Problematik nicht mehr an den Aktivitäten auf der Jahnhöhe teilnehmen. 

Damit es keine Missverständnisse gibt: ich bin ein absoluter Befürworter der Impfung. Es gab noch nie in der Geschichte der Medizin eine Impfung, die so wenig Nebenwirkungen hatte wie die Covid- Impfung. Wenn etwas sicher ist, dann diese. Und jeder sollte sie sich holen!

Aber es gibt auch diese Freiheit, sich dagegen zu entscheiden. Viel einfacher wäre ein Impfzwang, weniger Arbeit und weniger Leute, die sich dagegen stellen würden. Doch es gehört zu unserem Demokratieverständnis, wenn wir Menschen, die sich bedrängt oder überrannt fühlen von der neuen Technik, Zeit lassen und nicht mit Argumenten in die Enge treiben. 

Manche Betrachter aus dem Ausland meinen, die Deutschen sind kompliziert geworden. Das mag sein, wenn es um Genehmigungsverfahren geht bei Windkraftanlagen oder Festlegung von Bahntrassen. Und wer mal als pflegender Bekannter einem bettlägerigen Menschen Behördengänge abnehmen wollte, weiß, wie schnell man an deutscher Bürokratie verzweifeln kann. Vieles kann die neue Regierung besser machen. Doch an der Freiheit beim Impfen sollte nicht gerüttelt werden, auch wenn manche Geimpfte langsam ungeduldig werden. 

Wir werden bei den immer konkreter werdenden Maßnahmen gegen den Klimawandel noch viel Toleranz fordern und selbst aufbringen müssen, um ein annähernd akzeptables Ergebnis zu erzielen. Jeder wird sich dabei irgendwann mal plötzlich auf der Seite der „Minderheit“ wiederfinden. Ein Beispiel: das Jahr 2020 war ein Rekordjahr für Neuzulassungen von SUV´s, obwohl doch alle den CO²- Verbrauch einschränken wollen. Es wäre gut, wenn wir Toleranz als Wesenszug unserer Gesellschaft weiter trainieren. Schwere Worte? 


Liebe Mitglieder,

01.09.2022

Nummer 1

eine kleine eigene Vereinszeitung, ohne großen Aufwand und kostengünstig erstellt, das war der Wunsch. Hervorgegangen aus den Coronabriefen, die ja 25mal erschienen, aber endlich auch mit Nachrichten versehen, die andere Meldungen als das Infektionsgeschehen abbilden. Doch wie soll sie heißen? Das war der Aufruf in der letzten Ausgabe. Viele Reaktionen kamen aus der Mitte der Mitglieder, vielen Dank dafür. Einer hat uns allen am Besten gefallen: der Vorschlag von Michaela Blanck: Der Bewegungsmelder. Das passt zu uns: zuverlässig die wichtigen Dingen ins Rampenlicht stellen, mehr nicht aber auch nicht weniger. So soll unsere kleine Zeitung jetzt heißen. Das Logo stimmt noch nicht, aber daran kann man ja arbeiten. Eigentlich sollte die Aufmachung ein wenig großzügiger ausfallen, doch die Ereignisse haben eine schnelle Ausgabe erforderlich gemacht. Danke noch mal an Michaela. Ein Blumenstrauß auf dem Sommerfest ist Dir gewiss. 

Corona macht es weiter spannend: 3G ist angesagt!

Wir alle hatten gedacht, der letzte Coronabrief würde ein Ende der Beschränkungen und den Beginn einer neuen Zeit des noch vorsichtigen Umgangs miteinander einläuten. Doch weit gefehlt. Die Inzidenzzahlen steigen wieder, und die Impfbereitschaft sinkt. Die Verantwortlichen in Bund und Land haben sich verständigt, dass gegenüber den noch Ungeimpften Druck aufgebaut werden soll, indem ab 23.8.21 zu Besuchen in Innenräumen wie Restaurants, Frisör, Sportvereinen oder Fitnessstudios nur noch die 3G´s, also Geimpfte, Genesene oder Getestete (gültig bis 24h bei Schnelltest, 48h bei PCR), zugelassen werden. 

Was sich ändert:

1. Draußen (Outdoor) weiter ohne Begrenzungen, also auch auf unserer Terrasse. 

2. Im Haus (Indoor) dürfen bei unbegrenzter Teilnehmerzahl nur noch Geimpfte (mit Impfausweis), Genesene (mit Bescheinigung) oder Getestete (Schnelltest nicht älter als 24h) zum Sport treffen.

- Wer geimpft ist, möge bitte seinen Impfausweis einmal an der Rezeption vorlegen. Dann können wir eine Kopie machen und diese als Nachweis verwenden. Weitere „Belästigungen“ sind dann nicht mehr nötig. 

- Wer ungeimpft ist, kann eine Bescheinigung über einen aktuellen Schnelltest mitbringen oder sich bei uns testen lassen. Entweder bringt er einen eigenen Test mit oder kauft ihn bei uns für €2,80 (Selbstkostenpreis). Gem. §2 Abs. 7 der SchAusnahmV darf der Veranstalter (hier der Verein) die Durchführung des Tests überwachen. Auch dann ist er gültig. Da wir aber dazu qualifiziertes Personal abstellen müssen, ist eine Anmeldung und Testung bei uns mind. 15min vor Beginn des Sports nötig.

Bewegungsmelder sucht nach Aufgaben

Im Moment lässt sich ja umfangreich über Corona berichten. Doch unsere kleine Zeitung sollte auch andere Themen aufnehmen. Neue Ideen fürs Training, wissenschaftliche Erkenntnisse, persönliche Geschichten der Mitglieder und Ereignisse, die Ihr für wichtig haltet. Bitte schreibt uns, was Ihr Euch wünscht! Vielleicht ist ja auch die Idee für ein schickes Logo dabei?

Magnesium oder Dehnen, was hilft bei Wadenkrämpfen?

Immer wieder berichten Mitglieder in meine Sprechstunde über Muskelkrämpfe, meist in den Waden. Die Apotheker- Rundschau empfiehlt Magnesium in ständig neuen Zubereitungen. Der Sportlehrer bevorzugt Dehnübungen. Was hilft wirklich? Wenn man Erkrankungen z.B. der Schilddrüse oder Niere ausgeschlossen hat, kein Einfluss von Medikamenten gegeben ist und kein Gefäßleiden („Krampfadern“ oder Durchblutungsstörungen) vorliegt, bleibt als Ursache meist nur eine Überlastung der betroffenen Muskulatur übrig. Meist ist nicht die Intensität der Belastung (Gewichte) sondern die Länge der Belastung (wie bei den Fußballern in der Verlängerung eines Spiels) ausschlaggebend für einen Krampf der Muskulatur. Das Verhältnis der Salze/Elektrolyte Natrium zu Kalium und Calcium zu Magnesium stimmen nicht mehr. Die elektrische Spannung an den Zellwänden der Muskelzellen kann nicht mehr stabilisiert werden und es kommt zu einem regelrechten Kurzschluss.

In der Krampfsituation hilft nur Dehnen, bei der Wade die Schrittstellung (siehe Bild), bis sich durch die Neuausrichtung der Muskelfasern die Zellwandspannung wieder aufgebaut hat. Vorbeugend hilft schon in der 2. Hälfte der Trainingsstunde, spätestens aber zum Ende des Sports ein „isotonisches Getränk“, d. h. ein Getränk, das eine gute Mischung aus den genannten Salzen in gleicher Konzentration wie im Blut ( gleich tonisch) hat, damit die Verluste in der Muskulatur während des Sports ausgeglichen werden können. Dazu braucht man aber keine teuren Drinks, vor allem nicht die angesagten Markendrinks. Eine Apfelschorle mit 25% Fruchtsaftgehalt = ¼ Apfelsaft und ¾ Wasser tun es genauso zuverlässig. Mein isotonisches Lieblingsgetränk ist „alkoholfreies Weizen“, ebenfalls isoton. 

Übrigens Alkohol verstärkt die Krampfanfälligkeit, weil es mit dem Wasser auch die Elektrolyte zusätzlich aus den Zellen zieht. Deswegen der Nachdurst. Meine schlimmsten Krampfanfälle hatte ich als junger Fußballer nach unseren größten Siegen: erst die besondere Leistung und dann ordentlich gefeiert. 

Die Magnesium- Tablette wirkt übrigens nicht besser als die beschriebenen Getränke. Allein der Glaube machts. Es stimmt, dass ein verkrampfter Muskel Magnesium braucht. Die Erklärung, warum die Tablette nicht besser ist, gibt uns der Darm, der nur eine bestimmte Menge Magnesium pro Tag aufnehmen kann. Der Rest wird wieder ausgeschieden. Dann kann man sich gleich mit der ausreichenden Menge isotonischer Getränke begnügen. 

Fazit: wer zu Muskelkrämpfen neigt, sollte während bzw. nach dem Sport mit Dehnübungen oder isotonischen Getränken vorbeugen. 

Übrigens gibt es auch Waden- und Fußmuskelkrämpfe bei Senk- Spreizfüßen. Aber darüber reden/ schreiben wir nächstes Mal. 


Der Kursplan zum ausdrucken