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Neurodynamik und das neue Laufband

Außergewöhnliche Kurste finden neue Möglichkeiten


Fragt man sich, was gibt es eigentlich Neues in der Fitnessszene, so findet man wohl bekanntes in neuem Layout oder schon abgeschriebene Ideen neu aufgelegt. Über die Renaissance der isometrischen Trainings der 80ziger Jahre habe ich im letzten BeMe berichtet. Wir haben auch in sportlicher Hinsicht den menschlichen Körper und die Funktion und Bedeutung seiner Muskeln kennen gelernt. Wir haben durch diverse Fortbildungen die Kompetenz erlangt, den Mitgliedern erfolgreiche Trainingspläne nach ihren Bedürfnissen zusammen zu stellen. Jetzt entwickelt sich ein Hype zur mentalen Gesundheit mit Kursen, die unser Gehirn, unseren Geist, ansprechen. Die Suche nach Gelassenheit und Achtsamkeit ist ausgebrochen. Aber auch Ideen, wie man Fähigkeiten wie Gleichgewicht und körperliche Stabilität, Geschicklichkeit und kognitive Fertigkeiten erhält und zu emotionaler Stärke führt. Eine erfolgreiche Trainingsform in dieser Hinsicht ist Neurodynamik. Vor Jahren als Abwandlung eines indonesischen Stockkampfes entdeckt, führt es bisher ein Nischendasein, obwohl es hoch effektiv ist, um Körper und Geist richtig in Schwung zu bringen. Mit gepolsterten Stöcken übt man Schlagkombinationen zu Zweit oder in der Gruppen nach festgelegten Mustern, die immer wieder verändert werden.


Hier werden Schweißtropfen gepaart mit einer wohltuenden Konzentration. Am Ende spürt man, dass die aufgestaute Stressenergie abgebaut ist und die Akkus wieder neu aufgeladen sind.
Unsere Kursleiterin Cornelia Westfal brennt für Neurodynamik. Wenn sie Neurodynamik erklärt, leuchten ihre Augen. Mit ihrer Fantasie entwickelt sie neue Schlagkombinationen, die dann mit kreativen Namen den Weg weisen.


So gibt es den Scheibenwischer 3er, den durchgezogenen 5er, den offenen 6er, den geschwungenen 7ner oder den Western 7ner, da mit Lasso, usw. Die Zahlen stehen für die Anzahl der Schläge, die man mit rechts oder links, Vorhand oder Rückhand, oben oder unten ausführen kann. Es macht schon das Zuschauen Spaß.
 

 

 

 

 

 

Das neue Laufband: mehr als nur Joggen auf der Stelle 

Joggen auf dem Laufband ist nicht jedermanns Sache. Manche belächeln die Läufer sogar, die selbst bei strahlendem Sonnenschein ihre Ausdauer trainieren, ohne von der Stelle zu kommen. „Warum laufen die nicht am See“, denken Viele ohne die Vorzüge eines Laufbandtrainings zu kennen. Klar, durch die Natur zu laufen, ist herrlich. Doch das Laufband hat 3 starke Vorteile:

 

  • Man kann jederzeit die Geschwindigkeit ablesen und steuern und somit mit der aktuellen Pulsfrequenz abstimmen. Das heißt, dass das Herz- Kreislaufsystem nicht überfordert und nicht unterfordert wird, sondern exakt so herausgefordert wird, dass ein optimaler Trainingseffekt entsteht.
  • Man kann mit unterschiedlichen Trainingsprogrammen unterschiedliche Effekte auslösen. So gibt es Programme zur Gewichtsreduktion, Blutdrucksenkung oder Laufzeitverbesserung.
  • Das Wichtigste aus meiner Sicht ist aber die Möglichkeit, aus orthopädischer Sicht das Gehen und Laufen zu analysieren. Viele Knieprobleme entstehen durch Beinachsenprobleme, die erst in der Bewegung sichtbar werden. Senk-Spreizfußsymptome werden erst erklärbar, wenn man die Füße unter dynamischer Belastung sieht. Einlagenkontrolle und Sportschuhauswahl ist eigentlich nur auf dem Laufband möglich.

    Unser neues Laufband bietet aber auch noch das Laufen gegen Widerstand, also eine besondere Form des Beinkrafttrainings. Und man kann während des Laufens Videos von Läufen in Nevada oder Kanada abspielen, sodass eine andere Art des
    Naturerlebnisses möglich ist, bei der ferne Landschaften erkundet werden können. Lasst Euch das neue Laufband erklären und probiert es aus!
     

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