Get your motor runnin′ Head out on the highway Looking for adventure In whatever comes our way
So hieß es einst im Song „Born to be Wild“ der Gruppe Steppenwolf aus dem Soundtrack zum Kultfilm „Easy Rider“. Das ist nun fast 60 Jahre her.
Der Mythos des Zweirad-Outlaws hat jedoch überlebt – und erlebt aktuell eine, sagen wir mal, sehr spezielle Renaissance: Immer mehr Menschen werden auf Zweirädern mit Lithium-Ionen-Akkus zu Easy Ridern auf der Suche nach Abenteuern im Verkehr.
Dabei gibt es noch diverse feine Unterschiede: Das E-Bike, nun offiziell Fahrrad mit Tretunterstützung bis 25km/h genannt, bewegt sich nicht fort, wenn der Besitzer nicht wenigstens ein bisschen eigene Körperkraft investiert. Dafür wird es verkehrsrechtlich, wie ein normales Fahrrad behandelt.
E-Bikes bis 25 km/h ohne Tretunterstützung sind dagegen Kraftfahrzeuge und den guten alten Mofas gleichgestellt, erfordern daher eines dieser niedlichen kleinen Kennzeichen und eine Versicherung. Der Fahrer muss einen Helm tragen und zumindest eine Mofa-Prüfbescheinigung haben.
Wem das noch nicht reicht, der greift zu bis zu 45 km/h schnellen E-Bikes und Pedelecs, quasi den Harley Davidsons unter den elektrisierten Fahrrädern, muss dafür aber mindestens eine Fahrerlaubnis für Kleinkrafträder, vulgo Moped, vorweisen. Damit kann man sich schon ein bisschen mehr wie ein echter Rocker fühlen.
Wenn sie wollen, können sich die E-Bike-Rider ohne Tretunterstützung vollständig mit der Kraft der Batterie fortbewegen – solange diese nicht aufgibt. Kalorienverbrauch und Trainingseffekt halten sich bei solchen Fahrten natürlich in engen Grenzen, egal, was die Smartwatch dem Radfahrer erzählen mag.
Leider benehmen sich einige der elektrisierten Bike- und Roller-Besitzer wie die Easy Rider Peter Fonda, Dennis Hopper und Jack Nicholson im Film. Sie bahnen sich als Teilzeit-Outlaws ihren Weg rücksichtslos durch die Prärie deutscher Fahrrad- oder auch einmal Fußgängerwege, wenn auch meist eher in praktischer Funktions- oder Übergangsjacke statt in Leder und Kutte.
Das macht sie jedoch manchmal nicht weniger gefährlich, was die steigenden Unfallzahlen leider beweisen: So mancher e-motorisierte Zweiradfahrer unterschätzt die Kräfte, die sein Lithium-Ionen-Akku entfesselt, und die sich schon mal spontan als Verformungsenergie ungünstig auf den eigenen Körper - und denen ihrer Unfallopfer - auswirken können.
Ein bisschen Rücksicht ist also angebracht, wenn man sich auf dem Zweirad mit elektrischer Hilfe fortbewegt – nicht zuletzt auch im eigenen Interesse. Also eher: „Born to be mild“ als
„Born to be wild“. Dafür kommt man auch etwas leichter den Berg zur Jahnhöhe herauf. Um dort dann richtig zu trainieren.
Sommerfest am 02.07.2026
So sicher wie der Sommer kommt auch das Sommerfest auf der Jahnhöhe, dieses Mal am
02.07.2026 um 17 Uhr. Der Rahmen ist der Gleiche: Der Verein stiftet die Getränke und das Fleisch, und die Mitglieder sorgen für den gesunden Teil des Essens: die kulinarischen Köstlichkeiten auf
dem bunten Buffet. Jedes Jahr eine Augenweide, jedes Jahr ein Traum für die Geschmacksrezeptoren.
Wir freuen uns auf jede Spende. Auch ohne Spende ist jedes Mitglied willkommen, aber bitte an der Rezeption anmelden, damit wir planen können. Wir freuen uns auf Euch!







